April 2007

Ausflug Eifel - Bonn

In der Woche, in der ich nach Frankreich gezogen bin, hatte ich einen Mercedes Sprinter zur Verfügung und noch einen Tag frei. Wir haben ganz spontan morgens das Quad eingeladen und sind in die Eifel gefahren. Hier ein paar Bilder:

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Geschafft! Die ersten 60 Sekunden freier Fall!

Am 8.4.2007 war es soweit - das erste Mal habe ich ein Flugzeug vor der Landung verlassen. Genau gesagt in einer Höhe von 4000 Metern aus einer Pilatus Porter.

Nach der Einweisung durch Helmut, den Tandempartner, ging es mit dem Bus vom Sprungplatz zum Flugplatz bei Telgte (Münsterland). Dort wartete schon das Flugzeug, ein schweizer Fabrikat mit ca. 700 PS, das eigendlich für die Gletscherfliegerei entworfen wurde und deshalb besonders stark motorisiert ist und auf sehr kurzen Strecken starten und landen kann. Als ich sah, dass wir mit zehn Personen (inkl. Pilot) in die Maschine sollten, habe ich mich schon gefragt, wie das gehen soll. Wir haben uns also mit neun Springern in den Laderaum der Maschine gequetscht - Kopf einziehen war gefragt. Dann ging es los und schon nach wenigen Metern auf der Startbahn, hob die Maschine steil in den Himmel ab. Es ging rauf auf 1500 Meter, wo die ersten zwei Springer abgesetzt wurden.

Die Kosten für einen Sprung berechnen sich nach der Höhe des Sprungs, deshalb ist der Sprung von 1500 Metern nur etwa halb so teuer (ca. 14 Euro) wie der von 4000 Metern. Dann ging es insgesamt ca. 20 Minuten rauf auf die Sprunghöhe. Oben wurde dann die Seitentür geöffnet und die ersten Einzelspringer verließen das Flugzeug. Dann kamen die anderen Tandemspringer und wir waren als letzte an der Reihe. Fest, wie ein Rollbraten, aufeinander geschnallt rutschten wir zur Tür, Beine raus, nochmal in die Kamera winken, Hände vor der Brust gekreutzt und Fall...

Ein unglaubliches Gefühl! Ich bin im meinem Leben erst einmal vom 10-Meterbrett gesprungen und ich hasse Achterbahnen, aber dieser freie Fall war mit nichts zu vergleichen. Mein Herz schlug Saltos und es ging mit 180-200 Sachen Richtung Erde. Der Kameramann Floria lockte mir dann doch ein Grinsen aus dem Gesicht und Helmut gab mir zu verstehen ich sollte lockerlassen, was ich dann auch tat. Ungefähr 60 dauerte der freie Fall, bevor Helmut das Zeichen gab, Florian sich etwas entfernte und ich wieder die besprochene Stellung (Arme und Beine kreuzen) einnahm.

Es gab einen sehr sanften Ruck und der ohrenbetäubende Lärm der Geschwindigkeit verstummte plötzlich und es war um uns herum fast eine totale Stille. Dann ging es langsam weiter runter in Richtung Sprungplatz mit der Unterstützung des Fallschirms.

Die Landung war dann punktgenau und doch einfacher als ich gedacht hatte. Ein wirklich unwahrscheinlich intensives Erlebnis!

Wer sich für einen Schnuppersprung Tandem oder allein interessieren sollte schaut nach unter: www.fallschirm-muenster.de

März 2007

Nachdem ich nun ein halbes Jahr mit der neuen Bombardier gefahren bin hier mein erster Bericht:

...GEIL!

Nicht nur dass sich der Hubraum zur Warrier fast verdoppelt hat, es hat sich im gleichen Verhältnis der Verbrauch gesenkt.

Warrier = 11-12 Liter/100 km (VMax = 110 km/h)

DS650 = 6-7 Liter/100 km (VMax = 140 km/h)

Die Versicherung ist gleich teuer geblieben nur die KFZ-Steuer schlägt dann schon zu Buche bei 0,65 Liter Hubraum und kein Kat. Aber egal, dies sind nur die monetären Werte.

Was viel wichtiger ist sind die "weichen" Faktoren: Spaß, Beschleunigung, Kurvenverhalten etc. Dabei kann ich nur das EIngangswort wiederholen: Geil! Es macht einfach nur wahnsinnig Spaß, mit dem Teilchen durch die Gegend zu fahren. Da ich zu 98% Straße fahre werde ich in Kürze wahrscheinlich auf Straßenreifen umrüsten und eventuell vorn noch eine Stabilisierungsstrebe einziehen. Dann kann's durch die Kurven fliegen... :-)

Von der Größe bin ich auch begeistert, da ich mit 185 cm auf der Warrier eher die Beine eingequetscht hatte, kann ich nun entspannt alles von mir strecken beim Fahren. Wartungstechnisch hatte ich bisher keinen Tropfen Öl nachzufüllen (!) wobei der Warrier sich locker 1/2-1 Liter auf 100 km weggezogen hat. AUch die Verarbeitung ist nicht mit der von Yamaha zu vergleichen, da macht sich der Preisunterschied deutlich bemerkbar.

Alles in allem war es eine geniale Enscheidung auf die Bombe umzusteigen. Schade, dass ich dieses Jahr nur an den Wochenenden fahren kann, da ich die DS650 leider nicht mit nach Paris nehmen kann. Aber im Herbst bin ich ja wieder im Lande.

November 2006

Sie ist da:

Bombardier DS 650 Baja

Meine Kleine auf der Großen:

Demnächst mehr...

 

Bis dahin:

Gruß, Leonard